Promotionsstipendium der Ingeborg-Groß-Stiftung

Lea Zimmermann schreibt ihre Dissertation im Rahmen eines Promotionsstipendiums der Ingeborg-Groß-Stiftung:

 

"Die Funktionalisierung von Textilien und damit die Möglichkeit der Wandlung eines Stoffes oder einer Faser in ein neues innovatives Produkt hat mich schon immer fasziniert und mich bereits durch die gesamte Studienlaufbahn begleitet. Während meines Bachelor Studiums an der Hochschule Niederrhein habe ich mich intensiv mit dem Bereich der Cosmetotextiles beschäftigt. Hier habe ich die unterschiedlichen Funktionalisierungsverfahren zur Anbindung von Mikrokapseln an und in die Faser untersucht. An der Technischen Universität Dresden habe ich vor kurzem erfolgreich meine Masterarbeit im Bereich der Biofunktionalisierung von Seide für die Implantat-Medizin mit dem langfristigen Ziel Zellen, Wachstumsfaktoren oder Makromoleküle und damit möglicherweise Medikamente an das Material zu immobilisieren, im Fachbereich Maschinenbau verteidigt. Intensiv habe ich mich mit der chemischen Funktionalisierung von Seidenoberflächen beschäftigt und dabei Seidenfasern erfolgreich mittels der Carbodiimidchemie funktionalisieren können. Die während der Studienzeit gesammelten Kenntnisse in diesem Gebiet werden für die angestrebte Promotion an den Deutschen Instituten für Textil -und Faserforschung (DITF) sicher sehr hilfreich sein."

Das Ziel der Dissertation im Rahmen des Promotionsstipendiums der Ingeborg-Groß-Stiftung ist die Analyse der Realisierbarkeit von selbstkühlenden Effekten auf textilen Oberflächen und die Untersuchung der Wechselwirkung thermodynamischer Parameter hinsichtlich der passiven Strahlungskühlung. Dabei werden besondere Beschichtungen entwickelt, die in der Lage sind die Oberflächentemperatur im Vergleich zur umgebenden Lufttemperatur zu senken. Die zu ermittelnden Zusammenhänge dienen zur Einsparung von Energie für Klimaanlagen mit Gebäudehüllen aus textilen Werkstoffen aber auch für die Anregung zu Werkstoffinnovationen für Freizeitbekleidung oder für Sport- und Schutzbekleidung. Im Hinblick auf steigende Temperaturen bedingt durch den Klimawandel und die damit einhergehenden Problematiken bieten die zu untersuchenden Ergebnisse einen Lösungsansatz für ein nachhaltiges Kühlsystem ohne eine externe Energiezufuhr zu benötigen.

Siegfried Röh - Verabschiedung unseres langjährigen Personalleiters und Standortleiters Hamburg

Unser langjähriger Personalleiter und seit 2020 Leiter unseres Standortes Hamburg wurde am Freitag, den 05. November 2021, von unserem CEO, Herrn Dr. Rüdiger Ackermann, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

In seiner Rede würdigte Dr. Ackermann Herrn Röhs Verdienste um die Schill+Seilacher “Struktol“ GmbH, Hamburg, und ließ noch einmal die beruflichen Stationen in unserem Unternehmen Revue passieren.

Belegschaft und Geschäftsleitung wünschen Herrn Röh für seinen Ruhestand alles Gute und sagen „Danke“ für seinen 33 jährigen Einsatz.

Flammschutz für Composites

Hauchdünner und effektiver Brandschutz-Gelcoat für Faserverbund-Bauteile

Die Business Division „Reaktive Polymere & Flammschutzmittel“ von Schill+Seilacher “Struktol“ GmbH, Hamburg, entwickelt flammgeschützte Epoxidharzsysteme auf Basis halogenfreier, phosphorbasierter Flammschutzmittel (FSM). Jetzt wurde eine neue, innovative Lösung gefunden, um auf der einen Seite niedrigviskose Harzsysteme zur einfachen Verarbeitung in automatisierten Verfahren anbieten und zugleich den hohen Anforderungen an den Brandschutz gerecht werden zu können. Die Besonderheit der Oberflächen-beschichtung liegt in der speziell abgestimmten Kombination der Komponenten, die die Verwendung einer Harzmatrix ohne Flammschutz für die Verarbeitung in Pultrusions– und Filament-Winding-Prozessen wie auch im Injektions- oder Handlaminier­verfahren erlaubt und dabei Brandschutznormen wie die UL 94 erfüllt.

 

Brandschutz E-Mobilität

Niedrigviskoses, flammgeschütztes Epoxyharzsystem für Batterie-Box

Schill+Seilacher “Struktol“ GmbH, Hamburg, entwickelt flammgeschützte Epoxidharzsysteme auf Basis halogenfreier, phosphorbasierter Flammschutzmittel (FSM). Die Besonderheit dieser Systeme liegt in der speziell abgestimmten Kombination der Komponenten, die eine Verarbeitung in Pultrusions– und Filament-Winding-Prozessen wie auch im Injektions- oder Handlaminier­verfahren ermöglichen. Die Systeme können Brandschutznormen wie die UL 94 oder EN45455 erfüllen.

Das System Polyphlox® 3722 System wurde bereits für ein Batteriegehäuse im Motorrennsport für den KIT19e vom Formula Student Team KA.RACE.ING. erfolgreich getestet. Es konnten sowohl der geforderte Standard UL V-0 wie auch das hohe mechanisches Eigenschafts­niveau erreicht werden. Die Verarbeitung zum CFK-Batteriegehäuse war ebenfalls erfolgreich.

Vorteil der neu entwickelten Flammschutz-Epoxysysteme ist deren Kompatibilität mit verschiedenen Härtern, so dass diese Systeme für unterschiedliche Anwendungen und Verfahren flexibel angepasst werden können. Eine Anpassung für SMC-Pressmassen ist ebenso umsetzbar wie auch für Prepreg-Systeme.

Re-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015

Wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu können, im November 2020 die Re-Zertifizierung

nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 14001 – ohne Abweichungen – bestanden zu haben. Sollten Sie Interesse an detaillierten Informationen zu unserem INTEGRIERTEN MANAGEMENTSYSTEM haben, sprechen Sie uns gern an.

Multifunktionale Additive eröffnen neue Möglichkeiten!

Fortschritte in der Reifenentwicklung sind häufig motiviert durch sich ständig verändernde Marktanforderungen. Die Notwendigkeit zur verbesserten Fahrzeugeffizienz beizutragen, entweder durch Reduzierung des Verbrauchs von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor oder durch einen Wechsel zu Fahrzeugen mit Elektromotoren und den damit verbundenen veränderten Anforderungen an Reifen, werden meist als Hauptherausforderungen von Reifenentwicklern genannt.

Unser Entwicklungsteam bei Schill + Seilacher hat die Notwendigkeit erkannt, sich widersprechende Wirkungsmerkmale zu trennen, welche sich bei konventionellen Verarbeitungsadditiven häufig zeigen. Daraus haben sich Innovationen in unserem Struktol® Portfolio entwickelt, welche Reifenherstellern die Möglichkeit geben, herausragende Verarbeitbarkeit ohne Kompromisse zu erreichen.

Ein Beispiel dafür ist die erhebliche Verbesserung in den Extrusionseigenschaften von Kieselsäure gefüllten Laufflächen-Mischungen, wenn das neue Struktol® HT 300 eingesetzt wird. Dieses innovative Struktol Additiv ermöglicht es, den sich widersprechenden Einfluss auf Green Strength und Viskosität zu verändern, und so optimale Ergebnisse für beide Eigenschaften zu erreichen. Dadurch werden gerade in Hochleistungscompounds signifikante Verbesserungen erreicht.

Hier finden Sie den kompletten Artikel aus Tyre Trends Magazine (nur auf englisch)

I-Chieh (Jens) Chen erhält das Ingeborg Gross-Promotions-Stipendium an der Universität Hamburg, Fachbereich Chemie

Bereits als Gymnasiast in Hamburg hat Herr Chen seine Affinität zu Naturwissenschaft und Technik entdeckt und anschließend ein Chemiestudium am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg begonnen, welches er mit dem Masterabschluss vor Kurzem abgeschlossen hat. Seine Masterarbeit betrafen Aspekte der nachhaltigen Polymerchemie im Kontext der redox-initiierten radikalischen Polymerisation. Hierbei hat er im Zusammenspiel von theoretischen, synthetischen und technisch-chemischen Ansätzen zielgenaue Verfahren für die Erzeugung von Hochpolymeren erarbeitete. Auch schon seine Bachelorarbeit zuvor im Themenfeld Glycomics hatte die Makromolekulare Chemie als Schwerpunkt. Diese Erfahrungen werden sicher von Nutzen für die angestrebte Promotion sein. Ziel des Forschungsvorhaben ist es, die Zink-katalysierte Schwefelung von allylischen Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen in Polyolefinen zu bearbeiten. Die Oxidation mit Schwefel ist ein bekannter Prozess und wird auch bei der Vulkanisation eine Rolle beigemesse, jedoch fehlen Struktur-Reaktivitätsbeziehungen über die Wirkung der Katalysatoren. Ziel ist es, auf der Basis hochaktive Katalysatoren eine nachhaltige Umsetzung zu erforschen.

Das Stipendium ist mit monatlich 1.600 € dotiert. Die Förderdauer beträgt zwei Jahre und wird bei positiver Begutachtung eines Zwischenberichtes um ein Jahr verlängert. Die Förderung des Stipendiums erfolgt durch die Ingeborg-Gross-Stiftung und den Freundes- und Förderverein Chemie der Universität Hamburg e.V.

Neues Video zur Anwendung von VESTENAMER live

Schill+Seilacher "Struktol" GmbH vertreibt seit Jahren

erfolgreich das Evonik Produkt VESTENAMER 8012.
Jetzt gibt es ein neues Video zur Anwendung dieses Produktes, das anschaulich die großen Vorteile der Nutzung von VESTENAMER 8012 aufzeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=mqHvAhdHmjo

Neue Struktol Weichmacher für eine verbesserte Lebensdauer von Reifen-Vulkanisations-Bladdern

Reifen-Vulkanisations-Bladder werden unter extremen Bedingungen für die Reifenproduktion eingesetzt.

Während des Vulkanisationsvorganges der unvernetzten Reifen werden diese bei hohen Temperaturen und Drücken einer große Anzahl an Aufblas- und Entlüftungs- Zyklen unterworfen, welche zu einer starken Biegebelastung führen. Diese Veröffentlichung präsentiert Studien, in welchen durch den Einsatz der neuen Struktol Weichmacher eine signifikante Verlängerung der Lebensdauer von Reifen-Vulkanisations-Bladdern erreicht werden konnte.

Virutelle Präsentation beim 198. ACS Meeting, Knoxville, USA im Oktober 2020

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EcoVadis Gold Medaille für Schill+Seilacher "Struktol" GmbH

Schill+Seilacher "Struktol" GmbH freut sich

über das Erreichen des EcoVadis Gold Status als Bestätigung dafür, dass Nachhaltigkeitsanforderungen erfolgreich in die Prozesse integriert wurden und auf allen Ebenen unseres Unternehmens angenommen wurden.

Schill+Seilacher "Struktol" GmbH auf der RubberTech China 2020

Vom 16.-18.09.2020 fand in Shanghai die 20. Ausgabe der führenden internationalen Messe für Kautschuktechnologie, die Rubber Tech China 2020, statt. Die Reisebeschränkungen wegen der COVID 19 Pandemie hatten deutliche Auswirkungen auf die Teilnehmerzahl und die Größe der Messe, die normalerweise von Gästen und Teilnehmern aus aller Welt besucht wird.

Vertreter von Schill+Seilacher "Struktol" GmbH , dem großen deutschen Spezialisten für Kautschukadditive, konnten feststellen, dass diese Ausgabe einer der populärsten Messen der Kautschukindustrie ganz anders war als alle vorangegangenen.

Etwa 500 Firmen nahmen an der Messe teil, die sich über mehr als 2 Messehallen erstreckte, ca. 60 % der normalen Größe der Messe mit sonst 4 Messehallen und 800 teilnehmenden Firmen. Etwa 40 % der angemeldeten Teilnehmer stornierten Ihre Buchung wegen der COVID-19 Pandemie.

Das Team von Schill+Seilacher Struktol China (SS China) war an allen 3 Tagen vor Ort während Wettbewerber aus Übersee nicht anwesend waren. Man konnte feststellen, dass die Besucherzahl nicht wesentlich abgenommen hatte, jedoch Gäste aus dem Ausland fehlten.

Schill+Seilacher "Struktol" GmbH konnte aufgrund der Situation im Gegensatz zu bisherigen Ausstellungen keine Experten aus dem Ausland senden. Die Experten von SS China, Gino Liao und DH Lee, konnten jedoch die Messebesucher zusammen mit ihren Mitarbeitern am Stand betreuen und mit Produktinformationen und Neuigkeiten zu Struktol-Produkten versorgen.

Es war sehr erfreulich, dass am dritten Messetag besonders lokale Mitarbeiter internationaler Firmen wie Hutchinson, ContiTech, Continental, Hankook, Pirelli, Michelin, PTE, Kenda, Trelleborg, Hexpol, Kraiburg, GITI, Linglong Tire, Aeolus Tire, Sailun Tire and Doublestar Kumho den Stand von SS China besuchten.

Das Team von SS China konnte den 15. Jahrestag der Firmengründung auf Einladung von Schill+Seilacher "Struktol" GmbH , Hamburg, mit einem besonderen Dinner feiern, bei dem eine besondere Grußnote  von Guido Robbe verlesen wurde und Colin Clarke per Video teilnahm.

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